International Economic Law

Kreditkrise trifft ländlichere Gebiete

Juli 4, 2008 · Kommentar schreiben

Regionalbanken in den USA sind am schwersten von der Kreditkrise betroffen. Es handelt sich besonders um Banken die sich auf den Mittleren Westen konzentrieren. Zweitklassige Hypotheken ( Subprime Loans), sowie Baukredite jeglicher Art haben drastisch an Wert verloren. Besonders während des Aufschwung des Häusermarktes wurden diese weggegeben wie warme Brötchen. Sowie die großen Banken wie Citi oder Bank of America mussten auch die Regionalbanken hohe Summen abschreiben. Auch sie bekamen Finanzspritzen um ihre Eigenkapitaldecken zu stärken. Das Eigenkapital wird jedoch schnell wieder durch die notleidenden Kredite aufgezehrt. Der Fall der Aktienkurse amerikanischer Banken sei noch lange nicht gestoppt. Aktienkurse wie die der Fifth Third Bankcorp  sind in den letzten 12 Monaten um 76% gefallen. Die Kurse der in Cleveland ansässigen National City Corporation sind sogar im selben Zeitraum um 85% gefallen. Die Banken benötigen dringend Kapital. Allerdings müssen die Banken immer wieder ankündigen, dass die Lage schlimmer ist als erwartet. Das führt anschließend zu neuen Verkaufswellen. Die momentanen Kapitalspritzen belaufen sich auf 120 Mrd. Dollar und es werden weiterhin vermutlich 65 Mrd. Dollar benötigt. Es wird immer schwieriger für die Banken Investoren zu finden. Wenn eine Bank wie kürzlich Keycorp eine weitere Kapitalerhöhung ankündigt, springen die Investoren ab.

Quelle:

FAZ

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Kommentierte Link-Liste zur Nahrungsmittelkrise

Juli 4, 2008 · Kommentar schreiben

http://www.sueddeutsche.de/,ra3m1/wirtschaft/artikel/746/184171/

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,563817,00.html

Zwei Berichte über eine Studie der Weltbank, die besagt, dass die Preise für Nahrung nicht aufgrund steigender Nachfrage, sondern wegen der massiven Ausweitung der Bio-Spritproduktion, um 75% weltweit gestiegen sind.

Beispielsweise seien in den USA rund 30% der Anbau-Fläche für Bio-Sprit „missbraucht“. Ein Grund dafür ist die neue Strategie der amerikanischen Regierung, Treibstoffe selber herzustellen, um vom Öl aus den Golfstaaten und anderswo weniger abhängig zu werden.

 

 

http://www.foreignaffairs.org/20070501faessay86305/c-ford-runge-benjamin-senauer/how-biofuels-could-starve-the-poor.html

Der Artikel des Internet-Portals der Foreign Affairs beschreibt das problem ähnlich (How Biofuels Could Starve the Poor).

Hier liegt der Fokus auf dem Problem des Bio-Ethanol-Treibstoffes, während bei uns immer an Raps-Öl gedacht wird.

In den südamerikanischen Ländern hingegen ist Bio-Ethanol als Treibstoff viel weiter verbreitet.

Letztes Jahr z.B. hat VW (ohne hier Werbung machen zu wollen) bereits das 1Millionste Ethanol-Auto in Brasilien hergestellt:

http://de.cars.yahoo.com/20062007/292/million-ethanol-vw-brasilien.html

 

Ein kritischer Kommentar der Monde Diplomatique zu der Rolle der WTO und des IWF in der Nahrungsmittelkrise:

„Brotspekulanten“

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/05/09.mondeText.artikel,a0009.idx,0

Kernargument des Kommentars ist, dass durch die Exportfixierung der armen Länder die Nahrungsmittelproduktion für den heimischen Markt vernachlässigt wurde. Dadurch sei die Hungerkrise in den armen Ländern verschlimmert worden.

 

Eine Zusammenfassung der Gründe für die Hungerkrise bietet:

http://www.zeit.de/online/2008/23/nahrungsmittelkrise-quittung

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